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Preview - The Evil Within : Bis das Blut gefriert

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  • PS4
  • PS3
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Es bleibt nur die Flucht, während der sich Sebastian verletzt und nur noch humpeln kann. Der Dicke hat sich eine Kettensäge besorgt, an Kampf ist nicht zu denken. Ein Raum voller rotierender Klingen. Im nächsten Raum: Sackgasse. Der Ausgang ist verschlossen. Das einzige Versteck ist ein Metallspind. Also hinein und beten, während der Sägenmann durch den Raum stapft. Wird er uns entdecken oder nicht? Glück gehabt, er verlässt den Raum und lässt die zuvor verschlossene Tür offen. Doch nun ist man fast direkt hinter dem Dicken. Eine geworfene Flasche lenkt den Unhold gerade lange genug ab, dass wir durch einen Korridor flüchten und mit letzter Kraft in einen Fahrstuhl hechten können.

Was zum Henker?

Szenenwechsel. Eine andere Etage, wir befinden uns immer noch im Sanatorium. Plötzlich wird das Gebäude von massiven Erschütterungen getroffen, als ob ein riesenhaftes Wesen an den Mauern rüttelt. Sebastian erreicht einen Balkon und ein erschreckender Anblick bietet sich: Wo einst der Vorhof des Sanatoriums und dahinter die Stadt war, ist nur noch eine Kraterlandschaft voller Trümmer zu entdecken. Sollte tatsächlich etwas die ganze Stadt zerstört haben oder ist Sebastian nun vollends am Durchdrehen? Fragen über Fragen …

Aussichtsloser Kampf

Noch ein Sprung. Diesmal lernen wir den Kampf kennen, der aber nicht im Vordergrund stehen soll. Wir befinden uns in einem verfallenen Gebäude, entdecken etwas Munition und Heiltränke. Ein offenbar untotes Wesen stürmt auf uns zu. Wir schießen ihm in die Beine, schaffen es, dass es nicht weiterrennt und auf die Knie fällt. Eine Fackel sorgt dafür, dass dem höllischen Wesen ordentlich eingeheizt wird. Doch der Stress geht weiter, einige zombieähnliche Kreaturen wollen offenbar das Gebäude stürmen. Wir haben gerade noch Zeit, drei kleine Sprengsätze vor den Fenstern zu montieren, doch diese halten die Massen nicht auf.

Eine erlegen wir mit einem gezielten Kopfschuss, doch der Rest geht auf uns los. Wir stecken schwere Treffer ein. Keine Chance, nur noch Flucht. Sebastian stolpert eine Treppe hinunter in einen düsteren Tunnel. Sollte die Flucht gelingen? Auf einmal überrollt uns eine Blutwelle vom anderen Ende des Tunnels und wir finden uns in einem Korridor wieder, der an das Sanatorium erinnert. Was zum Henker ist hier los? Bevor wir darüber nachdenken können, schlüpft eine spinnenhafte Kreatur mit langen Haaren aus dem Boden und bereitet Sebastian das Ende.

Vielversprechende Ansätze

Was wissen wir nach der kurzen Präsentation? Wir spielen den Polizisten Sebastian. Wir haben Probleme ohne Ende. Wir müssen viel schleichen und wegrennen. Wir können Gegner ablenken, zum Beispiel durch eine geworfene Flasche. Wir können ab und zu ein bisschen kämpfen, haben offenbar aber nur selten eine echte Chance. „Ihr werdet viel laufen“, sagt uns der Mann am Mikrofon. „Kampf gibt es, aber meist habt ihr zwei Kugeln und fünf Gegner“, stellt er klar. Wir können ein wenig schießen. Wir bekommen einige Gadgets und Heiltränke oder Medikits. Und wir müssen offenbar auch mal unser Gehirn benutzen, um mit den mageren Mitteln das beste Ergebnis zu erreichen und zu überleben. Das klingt gut, sogar richtig gut.

Fazit

Andreas Philipp - Portraitvon Andreas Philipp

Schade, dass wir The Evil Within nicht selbst anspielen konnten. So bleiben uns tiefere Impressionen bis auf Weiteres verwehrt. Aber was uns gezeigt wurde, macht einen richtig guten Eindruck. Okay, das Spiel greift tief in die Mottenkiste der Horrorklischees: vom Sanatorium voller Leichen über modrige Tunnel bis hin zum fetten Typen mit Motorsäge. Der Fokus liegt eindeutig auf der blutigen Atmosphäre, während der Kampf eine untergeordnete Rolle spielt und die Flucht im Vordergrund steht. Man darf gespannt sein, ob der Titel am Ende mehr als nur eine Aneinanderreihung typischer Elemente ist und sich auch vernünftig spielt. Optisch jedenfalls kann man dem Spiel bisher kaum etwas vorwerfen. Die idTech-Engine sorgt für jede Menge Details sowie sehenswerte Beleuchtungen und Effekte. Und dass der Held mehr schleichend und rennend als ballernd zu sehen war, macht Hoffnung. Schlecht wäre es nicht, das darbende Genre hätte etwas frischen Wind und einen starken neuen Titel bitter nötig. Hoffentlich können wir bald mal einen etwas größeren, zusammenhängenden Abschnitt anspielen. Aber bis 2014 ist noch eine Menge Zeit.

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